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Gaming-PC kaufen — ehrlich gerechnet statt Marketing

Wer 2026 einen Gaming-PC kaufen will, hat drei Wege: Fertig-PC vom Händler, Gebrauchtkauf oder Selbstbau. Fertig-PCs kosten für dieselbe Leistung meist 15–25 % mehr — versteckt in No-Name-Netzteilen und langsamem RAM. Diese Seite zeigt, was ein ehrlich zusammengestellter PC wirklich kostet: Jeder Preis unten wurde in den letzten 24 Stunden gegen die echte Shop-Produktseite geprüft. Zum Vergleich blendet der Konfigurator auf Wunsch Fertig-PC-Angebote mit derselben Grafikkarte ein — dann siehst du den Aufpreis schwarz auf weiß.

Alle Preise zuletzt täglich gegen die Shop-Produktseiten verifiziert: 07.09.2026, 16:22 Uhr

Die Zusammenstellung (930.08 € gesamt)

KomponenteProduktPreisShop
ProzessorAMD Ryzen 5 550078.90 €Geizhals
GrafikkarteAMD Radeon RX 6600309.95 €Amazon.de
MainboardASUS PRIME A520M-A II81.90 €Alternate
ArbeitsspeicherKingston FURY Beast 16 GB (2x 8 GB) DDR4-3200160.27 €Amazon.de
SSD-SpeicherKingston NV3 1 TB NVMe148.90 €Alternate
NetzteilMSI MAG A650BN 650 W74.90 €Alternate
GehäuseAeroCool CS-10748.36 €Geizhals
CPU-KühlerArctic Freezer 3626.90 €Alternate

Leistungseinschätzung: geschätzt ~166 FPS in 1080p (Schnitt deiner Titel) (rechnerische Schätzung, kein gemessener Benchmark)

Ehrlich gerechnet: Diese Zusammenstellung kostet heute 930 € statt der angepeilten 900 €. Arbeitsspeicher und SSDs liegen 2026 deutlich über dem früheren Preisniveau, und wir zeigen keine Preise an, die wir nicht im Shop verifizieren konnten. Günstiger wird es im Konfigurator mit zugeschaltetem Gebrauchtmarkt oder mit kleineren Abstrichen bei Auflösung und FPS-Ziel.

Diesen Build im Konfigurator anpassen →

Fertig-PC, Gebrauchtkauf oder Selbstbau — die ehrliche Rechnung

Ein Fertig-PC kostet bei gleicher Spieleleistung meist 15 bis 25 Prozent mehr. Dieser Aufpreis ist nicht komplett Marge: Montage, Gewährleistung auf das Gesamtsystem und ein Ansprechpartner bei Problemen haben einen echten Wert. Unfair wird es dort, wo der Aufpreis durch Sparen an unsichtbaren Teilen finanziert wird — No-Name-Netzteil, langsamer Arbeitsspeicher, SSD ohne Cache. Sichtbar bleibt nur die Grafikkarte, und genau die steht groß in der Anzeige.

Der Gebrauchtmarkt ist die größte Sparchance und gleichzeitig das größte Risiko. Bei Prozessoren ist er nahezu ungefährlich, bei Grafikkarten braucht es Regeln, bei Netzteilen und SSDs raten wir generell ab. Selbstbau ist die günstigste Variante und heute technisch einfach — jeder Stecker passt nur an eine Stelle. Wer sich das nicht zutraut, gibt die Teileliste einem lokalen Laden; Zusammenbau kostet üblicherweise 50 bis 80 Euro und bleibt damit unter dem Fertig-PC-Aufpreis.

Woran man einen schlechten Fertig-PC in 30 Sekunden erkennt

Erstens: Steht das Netzteil nur als Wattzahl da, ohne Hersteller und Modell? Dann ist es fast immer der Sparposten. Zweitens: Wird beim Arbeitsspeicher nur die Kapazität genannt, aber weder Takt noch Modulanzahl? Ein einzelner Riegel halbiert die Speicherbandbreite und kostet in Spielen messbar Bildrate. Drittens: Fehlt beim Mainboard die genaue Bezeichnung, verbirgt sich dahinter meist die billigste Chipsatz-Variante mit schwacher Spannungsversorgung.

Viertens, und am häufigsten übersehen: die Gehäuse-Belüftung. Ein geschlossenes Frontpanel ohne Luftöffnungen sieht gut aus und lässt die Hardware unter Last drosseln. Wer diese vier Punkte prüft, erkennt die meisten Mogelpackungen ohne jedes technische Vorwissen — und kann anschließend vergleichen, was dieselben Teile einzeln kosten.

Wann sich Warten lohnt und wann nicht

Hardwarepreise schwanken 2026 stark, vor allem bei Arbeitsspeicher und SSDs. Trotzdem ist Warten selten eine gute Strategie: Wer auf die nächste Generation wartet, wartet meist auf einen Marktstart zu hohen Einführungspreisen, während die aktuelle Generation erst danach günstiger wird. Sinnvoll ist Warten nur bei einem konkreten, angekündigten Termin — nicht als Dauerzustand.

Umgekehrt lohnt sich Beobachten: Weil die Preise täglich schwanken, kann derselbe Build innerhalb einer Woche 50 Euro billiger werden. Diese Seite wird deshalb mehrmals täglich neu berechnet, und im Konfigurator lässt sich jederzeit prüfen, was die eigene Zusammenstellung heute kostet — statt einer Liste von vor Monaten zu vertrauen.

Häufige Fragen

Fertig-PC oder selbst zusammenstellen — was ist günstiger?

Selbst zusammenstellen ist bei gleicher Leistung fast immer 15–25 % günstiger, weil Fertig-PC-Händler an Netzteil, RAM und SSD sparen, wo man es nicht sofort sieht. Der Konfigurator zeigt dir zu deinem Build passende Fertig-PC-Angebote zum direkten Vergleich.

Wo kauft man PC-Teile am günstigsten?

Nirgendwo pauschal — die Preise wechseln täglich zwischen Geizhals-Shops, Amazon, Alternate und Mindfactory. Genau deshalb prüft unser System vor jeder Empfehlung den Live-Preis auf der echten Produktseite und verlinkt den günstigsten verifizierten Shop.